Physiodiagnostik n. Rosenberg (PDnR)

Theoretischer Ansatz

Muskel- und Skeletterkrankungen gehören seit Jahrzehnten zu den größten gesundheitlichen Problemen der Menschheit. Darunter bilden die degenerativen Erkrankungsformen, wie Arthrosen, Bandscheibenerkrankungen oder chronische Schmerzsyndrome den weitaus größten Anteil.

 

Aus unserer Sicht  sind hierfür Störungen in der "muskulostatischen Körperbalance (MSK)"  hauptverantwortlich.

 

Darunter verstehen wir "manifestierte Körperdysbalancen, die durch muskuläre Funktionsdefizite in der Wechselwirkung mit Fehlstatiken des Körpers auftreten und spezifische Fehl- bzw. Überbelastungssituationen am Bewegungsapparat auslösen."

 

Bei dauerhafter Einwirkung werden degenerative Prozesse in den davon betroffenen Muskel-Gelenk-Systemen in Gang gesetzt, die unbehandelt zu Beschwerden bzw. zur Erkrankung führen. Im Breiten- und Leistungssport kann dieser Mechanismus als ein wesentlicher Entstehungsfaktor für die Entwicklung von Leistungsbarrieren und Verletzungsanfälligkeiten angesehen werden. 

 

Die Hauptursachen für Störungen in der MSK eines Menschen sehen wir:

  • in prägenden (häufig wiederkehrenden) Haltungs- und Bewegungsmustern (z. B. Sport, Beruf oder in der Freizeit)
  • im individuellen Fitnessstatus
  • in orthopädische Indikationen (wie z. B. Vorerkrankungen, genetischen Prädispositionen, ...) und aktuellen Beschwerdebildern
  • in der menschlichen Anthropometrie (Alter, Größe, Gewicht, ...)

Die PDnR analysiert und bewertet die MSK unter Berücksichtigung der beschriebenen Einflußfaktoren und leitet daraus individuelle Trainingsempfehlungen ab, die im Rahmen des Physiocoachings in maßgeschneiderte Trainingsprogramme zur Prävention, Rehabilitation bzw. zur Steigerung der Leistungsfähigkeit des Bewegungs-apparates professionell umgesetzt werden.

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